Laß den Bart des schlafenden Tigers ungeschoren;
erwacht er nämlich, so mußt du noch entschieden mehr Haare lassen

 
   
  Wer mit Schale und Eßstäbchen umzugehen weiß, versteht auch mit Worten umzugehen
 
 
    Fürchte nicht die Enge des Hauses, fürchte vielmehr die des Herzens.
Besser noch ganz und gar unwissend sein,
als nur eine oberflächliche Kenntnis haben.
   

  Der Reiche verkauft seinen Reis, der Arme seine Kinder.  

    Das Messer hat nur eine Schneide, die Zunge deren mehr als hundert.
Auch der Klügste kann einem ganzen Haufen Verrückter nicht widerstehen.    
  Einmal schweigen, neunmal glücklich.  
    Man soll den Affen nicht das Klettern lehren.
Die Zunge ist schärfer als das Schwert.    
  Folge der Liebe und sie wird fliehen,
aber fliehe vor der Liebe und sie wird dir folgen.
 
     
Wer Fische essen will, muss angeln.    
  Ohne Lehre keine Praxis.  
    Tugend siegt über Schönheit.
Ein Schälchen Schweiss - ein Schälchen Reis.    
  Dorfrecht bricht Königsrecht.  
    Zuerst das Essen dann die Moral.
Um das Erstgeborene sorgt man sich
mehr als alle späteren Kinder.
   
  Wer nicht lesen und nicht schreiben kann,
der vermag auch nicht richtig zu pflügen.
 
    Was hoch hinauffliegt, fällt auch tief herab.
Vater und Mutter geben dem Sohn das Leben,
der Himmel aber gibt ihm den Charakter.
   
  Und würde der Reiche auch im Urwald wohnen,
es käm doch alle Welt zu ihm; zum Armen aber, und wohnte er auch
auf dem Marktplatz, kommt kein Mensch.
 
    Wo der Verstand aufhört,
beginnt bereits die Dummheit.
Ein kluger Vogel baut sein Nest auf dem Dach
eines Mandarinenhauses.
   
  Er war arm, und niemand kannte ihn; er wurde plötzlich reich,
und schon besuchten ihn neuntausend Geschwister.
 
    Gäbe es kein Unglück, gäbe es keine Helden.
Obschon er selbst strohdumm, so will er sich doch
eine kluge Frau nehmen.
   
  Mit Zorn und Haß reißt man alles nieder,
mit Geduld und Liebe aber baut man aus nichts einen Tempel.
 
    Hundert Wege - tausend Irrwege.
Flüsse und Meere kann man vermessen,
ein menschliches Herz nicht.
   
  Erst bei dem Zudecken merkst du,
ob in der Bettdecke auch Flöhe sind.
 
    Ein junges Pferd schlägt gerne aus.
Die Nachkommen dünken sich
immer klüger als die Vorfahren.
   
  Besudelst du dir die Hände, so bleibt auch dein Gesicht
nicht frei von Schmutz.
 
    Der König besitzt die Reisfelder,
das Volk tritt die Wasserräder.
Nimm dich vor den Zähnen eines tollen Hundes
und den Hufen eines wilden Pferdes in acht.
   
  Fängt das Kind zu sprechen an,
so lernt es auch die ganze Familie nochmal von vorne.
 
    Man erreicht das Ziel nur,
wenn man geradeaus schreitet.
Mit der Bosheit verliert man den Verstand,
mit den Sorgen den Appetit.
   
  Mit siebzig Jahren
prahlt man auch dann nicht mehr mit seiner Gesundheit,
wenn man etwa noch gut stehen und laufen kann.
 
    Ödland bringt Unkraut hervor,
das Alter Krankheiten mit sich.
Je mehr Schmuser, desto öfter legt man
sich abends alleine schlafen.
   
  Kaufst du einen Büffel, so sieh dir die Hufe an;
nimmst du eine Frau, so schau dir deren Sippe an.
 
    Je stärker die Liebe,
desto heftiger auch der Zank.
Einmal gemacht ist besser als zehnmal
gesehen oder hundertmal gehört.
   
  Ein dürrer Baum hat keine Knospen,
ein schlechter Mensch keine Kinder.
 
    Eine alte Katze überläßt die
Tapferkeit der kleinen Maus.
Die Krankheit dringt durch den Mund ein,
das Unglück kommt aus dem Mund.
   
  Der Traum fast aller Ehemänner:
sie klettern auf ihrer Trauerleiter hinauf zum Himmelsboden und fragen
dort ganz unverhohlen, wo man das Geld könnt´ wieder holen, das für
die Braut sie dereinst sinnlos ausgegeben.
 
    Unrecht bereuend
vollbringst du Heldentaten.
Was ein Elefant ohne Führer,
das ist ein Bursche ohne Ehefrau.
   
  Verlierst du den Prozeß,
so verlierst du vierzehneinhalb Taler;
gewinnst du ihn aber, so verlierst du genau fünfzehn.
 
    Auch dem Hahn obliegt es,
die Küken zu ernähren.
Vor den Sitten des Volkes prallt auch das
Edikt des Imperators jäh zurück.
   
  Arbeitest du, so füge dich dem Willen deines Arbeitsgebers;
schläfst du, so passe dich deinem Manne an.
 
    Lieber ein kluger Diener
als ein dummer Mandarin.
Kommt ein Gast ins Haus,
und es ist kein Huhn auf der Stiege,
so gibt ihm eine Ente oder eine Gans.
   
  Liebt man, so hebt man sich zum Himmel empor; hasst man, so drückt man sich noch mehr zur Erde nieder.  
    Stümperhafte List des Mannes
versagt vor dem Verstand eines Weibes.



 


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